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Sehnsuchtsnischen

Eingriffe in eine Schule – Berlin – Köpenick 1993

7 Videoinstallationen hinter Betonmaueraueröffnungen – mit Stahlhauben abgedeckt

Mehrere über das Stadtgebiet verteilte Oberstufenzentren für Versicherungswesen wurden an einem zentralen Ort zusammengezogen und einer bereits vorhandenen Schule ein Neubautrakt hinzugefügt. In diesem Neubau wurden bereits währen der Bauphase sieben Löcher in den Betonwänden ausgespart. Die wie kleine Fenster anmutenden Aussparungen sind über das ganze Haus verteilt und mutierten durch die künstlerische Intervention  zu Sehnsuchtsnischen.

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Diese Schule ist ein Ort in dem Heranwachsende Realität erfahren, eine oft unausweichliche Realität. Gerade in Situationen unausweichlicher Realitäten gibt es heimliche Gedanken – Sehnsüchte.

Die Kunst an diesem Ort widmet sich den Sehnsüchten. Zum Medium der Sehnsucht und der Träume wird hier der Bildschirm.

Hinter den Aussparungen wurden Monitore installiert. Sie zeigen Videos über das Thema Sehnsucht. Ein Sound ergänzt die Bilder. Die von der Künstlerin gestalteten Objekte waren lediglich der Rahmen. Das Konzept sah vor, dass die Schüler  diesen Rahmen füllen  – mit kleinen Statements zum Thema Sehnsucht.